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Electronic Banking und SEPA

Monatsarchive: April 2018

ECC-Payment-Studie: Paypal wächst am schnellsten – direkt dahinter folgen Kreditkarte und giropay

Paypal zieht bei Händlern immer mehr davon. Das zeigt die ak­tu­el­le ECC-Payment-Studie (750 Euro). Doch beim Mix, wel­che Payment-Me­tho­den zum Ein­satz kom­men, schla­gen sich auch Kre­dit­kar­te und über­ra­schend gi­ro­pay sehr gut. So wird fak­tisch gi­ro­pay mit 20,9 Prozent Wachstum zu­neh­mend zum tat­säch­li­chen Pay­pal-Ver­fol­ger, während paydirekt nur 7,9 Prozent aufbringen konnte. Das über­wei­sungs­ba­sier­te Be­zahl­ver­fah­ren giropay steht damit auf Platz 3 der Ex­pan­si­ons­agen­da.

Dass Paypal dominiert, ist nicht weiter verwunderlich – auch bei Kreditkarten (siehe Grafik rechts) ist der Zuwachs erheblich. Erstaunlich hingegen ist, dass giropay so deutlich zugelegt hat und Händler überzeugen konnte. Zumal auch die An­zahl der Händ­ler, die gi­ro­pay generell an­bie­ten, um 13,2 Pro­zent auf nun 40,9 Pro­zent­punk­te gestiegen ist. Paydirekt schafft es mit 7,9 Prozent Steigerung mittlerweile auf 31,2 Prozent Händlerabdeckung.

„Unser Be­zahl­ver­fah­ren ba­siert auf dem si­che­ren On­line-Ban­king und ist Kun­den ver­traut, gleich­zei­tig pro­fi­tie­ren Händ­ler von 100-pro­zen­ti­ger Zah­lungs­si­cher­heit zu at­trak­ti­ven Kon­di­tio­nen. Es freut uns, dass im­mer mehr Kun­den und Händ­ler die Vor­zü­ge von gi­ro­pay an­er­ken­nen. Das spie­gelt sich in den er­freu­li­chen Zu­wachs­zah­len ge­mäß der Stu­die wi­der. Dies ist für uns An­sporn, das Zah­lungs­ver­fah­ren stets an die neu­en Markt­an­for­de­run­gen im E-Com­mer­ce an­zu­pas­sen und aus­zu­bau­en.“

Joerg Schwitalla, Geschäftsführer giropay

Auszug aus: https://www.it-finanzmagazin.de/ecc-payment-studie-paypal-waechst-am-schnellsten-kreditkarte-giropay-67576/

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Mein Traum ist es, dass meine Kinder bei ihrer Hochzeit nicht mehr unterschreiben müssen.

Daniel Goldscheider will es Kunden leichter machen, im Internet Verträge abzuschließen – ohne dafür Daten bei den amerikanischen IT-Konzernen zu hinterlassen. Dafür hat er Yes gegründet.

Der Anstoß kam durch neue Regulierungen, sowohl für die elektronische Identifikation, als auch für die Banken selbst. Die neue europäische Zahlungsdiensterichtlinie (PSD 2) verlangt, dass die Institute Kundendaten mit deren Einverständnis an Dritte weitergeben müssen. Wenn schon Daten aufbereitet werden müssen, warum dann nicht so, dass die Bank auch etwas davon hat? „Die Basisdaten müssen kostenlos geliefert werden, aber Banken wissen noch viel mehr über ihre Kunden. Damit könnten sie Geld verdienen“, sagt Goldscheider. Würden die Banken klug mit ihren Daten umgehen, müssten sie keine Angst vor der Regulierung haben. Diese zusätzliche Vermarktung der Daten ist das Geschäft von Yes.

Die Kernidee: Kunden sollen ihren Bank-Login benutzen können, um sich überall im Internet ausweisen zu können. Sie könnten damit etwa Versicherungen oder Telefonverträge abschließen. Und das Ganze soll unkompliziert, ohne viele Daten und Passwörter funktionieren, indem der Kunde einfach auf den Button „Yes“ klickt.

Einfach nur „Ja“ sagen. Dahinter steckt eine Vision. „Mein Traum ist es, dass meine Kinder bei ihrer Hochzeit nicht mehr unterschreiben müssen“, sagt Goldscheider und lacht. Und ernsthafter gedacht, will er alle rechtsverbindlichen Geschäfte über diesen einen Button möglich machen. Vielleicht funktioniert es sogar global, hofft er. Realistisch sei das, weil Kontobesitzer keinen zusätzlichen Aufwand hätten, sie müssen sich nirgends zusätzlich registrieren. Für Unternehmen und Banken wird Yes die Schnittstelle kostenlos zur Verfügung stellen. Verdienen will Yes über Zusatzleistungen. Etwa, wenn Banken mehr als nur die gesetzlich vorgeschriebenen Daten weitergeben wollen.

Auszug aus: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/mittwochsportraet-einfach-nur-ja-sagen-1.3923058