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Electronic Banking und SEPA

Monatsarchive: Dezember 2017

Mobile Payment in Deutschland

Für Mobile Payment gab es auch dieses Jahr keinen Durchbruch in Deutschland. Im Prinzip war das auch nicht erwartet worden. Die Entwicklung blieb sogar hinter den prognostizierten Minimalzielen zurück. Der Start von Apple Pay ist das dritte Jahr in Folge ausgeblieben.

Die kontaktlose girocard ist 2017 noch nicht so richtig vom Fleck gekommen. Die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen sind mit der Ausgabe ihrer Karten im Plan. Die Privatbanken halten sich jedoch zurück.

Auf der Akzeptanzseite geht es ebenfalls nur schleppend voran. Zahlungsdienstleister, deren Geschäftsmodell das Elektronische Lastschriftverfahren (ELV) ist, bewerben das Produkt nicht im ausreichenden Maße. B+S, der Netzbetreiber aus dem Sparkassenlager, fordert sogar eine Gebühr für die Terminalaktivierung. Da wundert es nicht, dass im Lager der kleinen Händler die kaum verbreiteten kontaktlosen Maestro- und VPAY-Karten eine bessere Akzeptanz haben. Mastercard hat die Netzbetreiber an die Kandare genommen und fordert diese offensiv auf, die kontaktlose Schnittstelle für ihre Karten freizuschalten.

Da wundert es dann wenig, dass von der Sparkasse Siegen, einem Institut aus Säule 1 unseres dreigliedrigen Bankensystems, erstmalig eine Debit-Mastercard emittiert wird. Ein Tabubruch, der weitreichende Folgen haben kann. Genossenschaftsbanken und Sparkassen stehen für den Fortbestand der girocard. Wenn diese Unterstützung bröckelt, wäre das der Anfang vom Ende.

Dabei ist das Vorgehen des Institutes sehr gut nachvollziehbar. Die Debit-Mastercard, kurz DMC, kann vom Handel nicht für das ELV genutzt werden. Außerdem bietet man mit dieser Karte den Bankkunden gleichzeitig ein Online-Zahlungsverfahren mit echter Relevanz. Die DMC löst in Siegen also zwei Probleme auf einmal.

Trotz der insgesamt wenig erbaulichen Gemengelage gibt es auch einige wenige Leuchtturmprojekte. Deutsche Bank und das Tochterunternehmen Postbank bieten seit diesem Jahr Mobile Payment für alle Kunden mit einem Android-Smartphone. Die Genossenschaftsbanken und Sparkassen sind laut eigener Aussage ebenfalls im Plan und wollen Anfang 2018 ihre Angebote im Family-and-Friends-Umfeld ausrollen.

PAYBACK hat dieses Jahr drei weitere Händler von der Kombination aus Kundenbindung und Payment überzeugen können. Das Unternehmen aus der American-Express-Gruppe ist solide finanziert und hat hier mit Sicherheit einen langen Atem. Hartnäckigkeit kann man auch dem Fintech Blue Code attestieren. Mit der Sparkassengruppe als Vertriebspartner gelingt diesem immer wieder der eine oder andere Achtungserfolg. Zuletzt als Payment-Lösung im Stadion des 1. FC Köln.

Momentan sieht es danach aus, als würde die weitere Entwicklung des mobilen Zahlungsverkehrs auch im kommenden Jahr nur in Trippelschritten vorangehen.

Auszug aus: https://bankingclub.de/mobile-payment-in-deutschland-jahresrueckblick-2017/

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Version 4 der Sparkassen-App mit Unterstützung von Face ID und Multibanking

Die App kann jetzt „Multi-Banking“ und bietet das Einrichten weiterer Konten von anderen Sparkassen oder Banken in der App, sofern in der App mindestens ein Konto der Heimat-Sparkasse eingerichtet wurde. Das Update umfasst auch Unterstützung für das iPhone X, einschließlich Face ID, sodass die Screengröße von iPhone X auch von der Sparkasse App voll ausgenutzt wird. Das Update mit der Versions-Nummer 4.0 für die Universal-App erfordert ein iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 10.3 oder höher (ab iPhone 5) und kann ab sofort im iTunes App Store geladen werden.

Auswahl weiterer Neuerungen:

  • Siri kann nun Kwitt, sagen Sie einfach „Hey Siri, sende Geld an Max Mustermann mit Sparkasse.“
  • Kwitt-Gruppen sind nun auch für andere registrierte Kontakte sicht- und nutzbar.
  • In Kwitt-Gruppen ist es jetzt möglich, unterschiedlich hohe Beträge von Kontakten anzufordern.
  • Die Konto- und Umsatzdetails präsentieren sich aufgeräumter und alle Felder können per „Longpress“ in die Zwischenablage kopiert werden. Findet die App eine IBAN in der Zwischenablage, fragt sie, ob Sie diese in ein Überweisungsformular übernehmen wollen.
  • Noch einfacher Überweisen und Vorlagen erstellen mit der verbesserten Autovervollständigung: Wenn Sie in der Überweisungsmaske anfangen einen Empfängernamen einzugeben, erhalten Sie ein noch besseres Suchergebnis über Ihre gespeicherten Transaktionen. Gleichzeitig bietet die App Ihnen einen direkten Zugriff auf gespeicherte Vorlagen an.
  • Der schlaue Kontoassistent erkennt neue oder inaktive Konten automatisch, ebenso wie Änderungen beim Kontoinhabernamen oder bei der Kontobezeichnung und fragt, ob Sie diese Änderungen direkt übernehmen wollen.
  • Im Hauptmenü führt Sie der Eintrag „Service-Center“ ab sofort zum Web-Angebot Ihrer Sparkasse mit einem direkten Zugang zu Services wie den Freistellungsauftrag, die Möglichkeit Ihre Adresse zu ändern u.v.m.

Auszug aus: http://it-blogger.net/post/Sparkasse-App-fuer-iOS-mit-Support-fuer-iPhone-X-ist-da.aspx

Auch für Android wird es eine neue Version geben. Sie ist für den 11.12.2017 angekündigt.