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Electronic Banking und SEPA

Monatsarchive: Juni 2017

Mobile Payment – Blick über den Tellerrand

Für die meisten Deutschen ist das Thema Mobile Payment nach wie vor Neuland.

Wie es anders geht, beweist ein Blick über die Landesgrenzen. Innerhalb Europas ist uns vor allem Skandinavien einen großen Schritt voraus. So entschied sich 2013 das größte dänische Geldinstitut, die Danske Bank, eine Bezahl-App namens Mobile Pay zu lancieren. Drei Jahre später zählte die App bereits 3,4 Millionen Nutzer in Dänemark – bei insgesamt 5,6 Millionen Einwohnern.

Schweden ist bekannt für seine Innovationen: Banknoten und Bankautomaten wurden hier erstmalig eingeführt. Steht nun mit dem bargeldlosen Zahlen die nächste Revolution ins Haus? Die Zahlen sprechen dafür. Während in Deutschland jeder zweite Einkauf mit Bargeld getätigt wird, ist es in Schweden nur jeder Fünfte. Über das Land verteilt gibt es rund 60 Prozent weniger Geldautomaten als in der Bundesrepublik, sogar Kirchen arbeiten mit Scanner und Kartenleser für die wöchentliche Kollekte.

Für eine breite Akzeptanz mobiler Bezahllösungen sorgt auch die populäre P2P-Anwendung ‚Swish‘. Sie ermöglicht Geldtransfer von Handy zu Handy und macht den transferierten Geldbetrag in Echtzeit auf dem Konto verfügbar. Mit Erfolg – 2012 aus einem Zusammenschluss der größten schwedischen Banken gestartet, kann ‚Swish‘ mittlerweile mehr als fünf Millionen Nutzer vorweisen. Egal ob große oder kleine Beträge, im Supermarkt, auf dem Flohmarkt, beim Kauf von Bahntickets – überall kann ‚Swish eingesetzt werden. Die App ist derart populär und verbreitet, dass auch das Verb ‚swisha‘ beinahe jedem Schweden geläufig ist. Aktuelle deutsche Lösungen wie lendstar, Kwitt der Sparkassen oder geld senden/anfordern der VR Banken haben an dieser Stelle derzeit noch Nachholbedarf.

Auszug aus: https://blog.starfinanz.de/2017/05/26/mobile-payment-in-skandinavien-keine-swishen-loesung/

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