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Electronic Banking und SEPA

Monatsarchive: August 2014

Sind Zahlendreher in der IBAN schlimm?

Die Thüringer Allgemeine schreibt:
„Die Bank muss die Kontonummer nämlich nicht mit dem Empfängernamen abgleichen. Das heißt: Wenn man einen Zahlendreher in der Überweisung hat, ist man selbst daran schuld. Und dann geht der Ärger mit der Bank los.“

Quelle: http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Grossers-Woche-Bitte-keine-Null-vergessen-596937308

Die Bundesbank schreibt hierzu jedoch:
„Die IBAN wird durch eine zweistellige individuelle Prüfziffer abgesichert. Damit können Zahlendreher bei der IBAN erkannt werden.“

Quelle: http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/FAQ_Listen/zahlungsverkehr_sepa.html?docId=125160

Also: Zahlendreher in der IBAN sind nicht schlimm. Ein Tipp für die richtige Anzahl an Nullen: Hinter der BLZ muss die Kontonummer zehnstellig sein, also mit entsprechend vielen Nullen aufgefüllt werden. Wenn dann die Gesamtlänge 22 Stellen hat (bei deutscher IBAN), hat man keine Null zu viel und keine zu wenig. Im übrigen gehen immer mehr Firmen dazu über, die IBAN in Vierer-Blöcken zu schreiben. Da fällt das Lesen und Abschreiben leicht.

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Endlich mehr Schutz vor Hacker-Angriffen ;-)

Schaut mal hier:

http://extra3.blog.ndr.de/2014/08/20/endlich-mehr-schutz-vor-hacker-angriffen/

Sparkasse GiroCode: Einscannen statt Abtippen

Zusam­men mit SEPA wurde die IBAN ein­ge­führt: eine unhand­li­che 22-​​stelligen Kenn­zif­fer (Kon­to­num­mer, Bank­leit­zahl, Län­der­ken­nung, Prüf­zif­fer), die anstatt der bis­he­ri­gen Kon­to­num­mer und Bank­leit­zahl gefor­dert wird. Kun­den mögen die­ses Zah­len­mons­ter schlicht nicht oder fül­len Über­wei­sun­gen umständ­lich und feh­ler­haft aus. Die Spar­kas­sen Finanz­gruppe hat nach einer Lösung gesucht und bie­tet zusam­men mit cros­sinx den inno­va­ti­ven Ser­vice „Giro­Code“ an.

Weiter lesen auf: http://www.it-finanzmagazin.de/sparkasse-girocode-einscannen-statt-abtippen-2169/

Antivirus im Test

23 Virenscanner müssen im Labor von AV-Test beweisen, wie sie sich im Kampf gegen 24.000 Schädlinge schlagen. Die größte Überraschung gelingt dabei einem Gratis-Tool.

Zwei von drei Testsiegern sind bekannte Gesichter: Die Internet Securities von Kaspersky und Bitdefender belegen wie gewohnt die vorderen Plätze, dieses Mal gleichrangig mit je 18 Punkten. Doch noch ein weiterer Schützling sichert sich die volle Punktzahl – und macht den Platzhirschen damit ordentlich Konkurrenz: Der bislang eher mittelmäßige Panda Cloud Antivirus liefert ebenfalls ein perfektes Spiel ab, ist im Gegensatz zu Bitdefender und Kaspersky aber kostenlos. Zudem punktet Panda durch einen niedrigeren Ressourcenverbrauch, da der Scanner rein auf Daten aus der Cloud setzt.

Weiter lesen auf: http://www.chip.de/artikel/Antivirus-im-Test-Die-besten-Tools-gegen-Malware_71118849.html

Panda Cloud Antivirus herunterladen unter: http://www.chip.de/downloads/Panda-Cloud-Antivirus_36317595.html

 

Lesen Sie auch: Anti-Malware als Ergänzung zum Virenscanner

Anti-Malware als Ergänzung zum Virenscanner

Ein guter Virenscanner allein genügt heute nicht mehr, um den Rechner sauber zu halten. Doch was tun? Einen zweiten installieren? Eher nicht, denn sie würden sich wahrscheinlich gegenseitig blockieren. Ein Anti-Malware-Tool hilft ab.

Die Aufgabe eines Virenscanners ist die Gefahrenabwehr. Doch das kann ihm nicht immer gelingen und manchmal wird er von besonders trickreicher Schad-Software sogar außer Gefecht gesetzt. „Malwarebytes Anti-Malware“ ist ein Tool, das Malware erkennt, die sich bereits auf dem PC breit gemacht hat, selbst wenn diese neuartige und hinterlistige Methoden verwendet. Das Programm analysiert Prozesse und Threads und schlägt Alarm, sobald auch nur verdächtige Prozesse gestartet werden könnten.

Lifehacker.com hat Anti-Malware getestet und die Freeware von Malwarebytes zum Sieger gekürt.

Hier können Sie die Software herunterladen: http://www.chip.de/downloads/Malwarebytes-Anti-Malware-Malware-Scanner_27322637.html

Zurücklehnen sollten Sie sich mit dem Doppelpack aus Virenscanner und Anti-Malware jedoch nicht. Letzteres prüft den Computer nicht von sich aus. Daher müssen Sie sich selbst dazu disziplinieren, das Tool regelmäßig, zum Beispiel wöchentlich, einzusetzen.

Wenn Sie noch einen empfehlenswerten Virenscanner suchen, werden Sie hier fündig: Rechner sichern: 25 Virenscanner im Test

Mit der richtigen Handhabung verliert die IBAN ihren Schrecken

Leider ist die IBAN nicht leicht zu merken, und dies, obwohl sie neben der vertrauten Bankleitzahl und Kontonummer nur noch das Länderkennzeichen (DE) und eine zweistellige Prüfziffer umfasst. Dies liegt darin begründet, dass sich der normal begabte Mensch nicht mehr als sieben Zahlen auf einen Blick merken kann.

„Mehr Mut zur Lücke“
Als Reaktion auf diese Erkenntnis raten Experten dazu, die IBAN in Blöcken anzugeben. Bei der am häufigsten empfohlenen Variante wird die IBAN in Viererblöcke aufgeteilt. Dies ist besonders hilfreich, wenn in der IBAN viele Nullen am Stück vorkommen, was häufig der Fall ist. So veröffentlichte auch die Deutsche Bundesbank in einer aktuellen Pressenotiz unter der Überschrift „Mehr Mut zur Lücke“ die Empfehlung, die IBAN durch das Einfügen von Leerstellen, wie sie auch bei anderen langen Zahlenreihen (z. B. Telefonnummern) üblich sind, möglichst leserlich und übersichtlich darzustellen. So würden Fehler beim Ausfüllen von Überweisungsträgern vermieden.

Die Bundesbank-Initiative deckt sich mit dem Vorschlag der Internationalen Organisation für Normung, die mit der ISO-13616 den Standard für die IBAN gesetzt hat. Explizit sind Leerstellen für eine gut lesbare Darstellung der IBAN zwar nicht vorgeschrieben, aber von der Intention her so gedacht. „Unternehmen tun sich und ihren Kunden einen Gefallen, wenn sie hier mehr Mut zur Lücke zeigen“, so die Bundesbank.

Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank, betont in diesem Zusammenhang: „Eine hohe Nutzerfreundlichkeit ist wichtig für die Akzeptanz von SEPA und daher sowohl im Interesse von Verbraucherinnen und Verbrauchern, als auch der Wirtschaft.“

Copy and Paste
Die Lücken in der IBAN zeigen allerdings noch viel zu häufig lückenhafte Kompatibilität zu der Software von Banken und Zahlungsverkehrs-dienstleistern auf. Versucht man nämlich eine gut lesbare, mit Lücken versehene IBAN in das dafür vorgesehen Feld zu kopieren (Copy and Paste), wird die IBAN in der Regel nicht erkannt. Auf diese neue Anforderung haben die Zahlungsverkehrsspezialisten der EFiS EDI Finance Service AG schon vor geraumer Zeit reagiert.

Sowohl ihre Zahlungsverkehrsanwendung E.F.I.S. als auch ihre beliebte SEPA-Testbank und ihr IBAN-Generator nehmen die IBAN in allen denkbaren Formaten an und erkennen diese automatisch. Somit entfällt das lästige und fehleranfällige Abtippen der IBAN, wenn auch „Copy and Paste“ möglich ist.

Weiter lesen auf: http://efis.paymentgroup.de/index.php?id=850

Erneuter Betrugsfall mit Mobile-Tan-Verfahren

Das Risiko bleibt: Im vergangenen Herbst gab es eine Betrugswelle mit der mTan beim Onlinebanking. Zunächst schien die Sicherheitslücke behoben. Jetzt gibt es einen neuen Fall.

Die Täter verschafften sich offenbar mit einer Spähsoftware auf dem Computer Zugang zum Onlinebanking des Opfers. Gleichzeitig kundschafteten sie seine Handynummer aus, vermutlich ebenfalls über den Computer, da er seine Mobilfunkrechnung vom Anbieter O2 online erhält. Anschließend besorgten sich die Täter bei einem Telefonshop in Köln eine SIM-Karte, die sie im Namen des Bankkunden freischalten ließen. Es ist möglich, dass ein Kunde mehrere SIM-Karten unter einer Nummer nutzt, wenn er zum Beispiel zwei Handys braucht. Die SIM-Karte legten die Täter in ihr eigenes Handy ein. Dann veranlassten sie auf dem gehackten Online-Zugang fünf Überweisungen mit einer Gesamtsumme von 39.732 Euro. Die mTan bekamen sie jeweils auf das eigene Handy.

Die Auskunft, dass die SIM-Karte in einem Kölner Telefonshop freigeschaltet wurde, erhielt der Betrogene von der O2-Hotline. „Dort sagte man mir auch, dass der Shop eigentlich nach dem Personalausweis hätte fragen müssen“, sagt er. Man könne es sich nicht erklären, wie die SIM-Karte ohne Prüfung der Identität freigeschaltet habe werden können.

Weiter lesen auf: http://www.sueddeutsche.de/geld/onlinebanking-erneuter-betrugsfall-mit-mobile-tan-verfahren-1.2069685

Kommentar: Absolute Sicherheit gibt es nicht. Trotz illegal freigeschalteter SIM-Karten ist das smsTAN-Verfahren nicht per se unsicher, vor allem wenn der Fehler beim Mobilfunkbetreiber liegt. Dennoch ist äußerste Sorgfalt geboten, was die Sicherheit des eigenen PCs angeht. Hier finden Sie einige Tipps: https://christianhombach.wordpress.com/online-banking-sicherheit/

Aufbewahrung und Archivierung elektronischer Kontoauszüge

Immer mehr Unternehmer nutzen Onlinebanking und erhalten von ihrer Bank nur noch elektronische Kontoauszüge. Der Ausdruck dieses elektronischen Kontoauszugs und die anschließende Löschung des digitalen Dokuments verstoßen gegen die steuerlichen Aufbewahrungspflichten.

Weiter lesen auf: http://www.k-zeitung.de/aufbewahrung-und-archivierung-elektronischer-kontoauszuege/150/1188/80360/