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Electronic Banking und SEPA

Monatsarchive: November 2013

Umwidmung von Einzugsermächtigungen in SEPA-Mandate

Sofern dem Zahlungsempfänger die schriftliche Einzugsermächtigung des Zahlungspflichtigen vorliegt, ist es nicht notwendig neue Mandate für die SEPA-Basis-Lastschrift einzuholen.
Der Zahlungsempfänger kann die Einzugsermächtigungen in SEPA-Basis-Mandate umwidmen (wandeln). Dazu muss er dies lediglich dem Zahlungspflichtigen mitteilen und dabei seine Gläubiger-ID und die Mandatsreferenznummer mit angeben, unter welcher das SEPA-Lastschriftmandat des Zahlungspflichtigen künftig geführt wird. Die Form der Mitteilung ist freigestellt, sie kann zum Beispiel in schriftlicher Form sowie auch per eMail erfolgen.

Für Unternehmer ist es sinnvoll, die Kunden einzeln und schriftlich oder per eMail über die Umwidmung in SEPA-Mandate zu unterrichten. Neben den o. g. Angaben kann das Unternehmen dann auch die IBAN und BIC seines Kunden in dem Schreiben mit angeben.

Bestehende Abbuchungsaufträge können übrigens nicht umgewidmet werden. Hier ist es unumgänglich, neue SEPA-Firmenlastschrift-Mandate einzuholen.

Hier können Sie Musterbriefe zur Umwidmung herunterladen. In einer Version teilen Sie nur den Wechsel auf SEPA mit. In der anderen fügen Sie zugleich noch die Vorabankündigung (Pre-Notification) mit ein, also die Information über Fälligkeiten und Beträge künftiger Einzüge.

Muster Kombianschreiben Umwidmung und Vorabankündigung

Musterbrief Umwidmung ohne Vorabankündigung

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Auch Vereine müssen SEPA-ready werden

Mit SPG-Verein erledigen Sie Ihre Vereinsarbeit schnell, einfach und übersichtlich.
Die Software wird laufend den Anforderungen der Vereine, Institutionen und Verbänden angepasst. Allgemeine Bestimmungen/Verfahren (Spendenbescheinigungen, IBAN, SEPA) werden bei Bedarf realisiert und aktualisiert. Professionelle Gestaltung von Briefen und Listen ist mit Hilfe des Reportgenerators List&Labels möglich.

Mit der aktuellen Version 3.1.11 sind Sie in der Lage, auf einfache Weise und ohne Schriftverkehr mit Ihren Mitgliedern erfolgreich auf SEPA umzustellen.

Für Kunden der Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden ist SPG-Verein kostenlos!

Weitere Informationen und Download hier: www.sparkasse-olpe.de

Die wichtigsten SEPA-Neuerungen der Version 3.1.11:

  • Neu: Bei der Erstellung der SEPA-Datei wird in das Feld
    die Mitglieds-Nr übertragen. Dadurch können Rücklastschriften
    beim Einreicher besser zugeordnet werden.
  • Neu: Nach der Ausgabe von Erst-Lastschriften erfolgt bei Vorhandensein
    von Folge-Lastschriften ein Hinweis.
  • Neu: Prüfung Fälligkeitsdatum ob Bankarbeitstag
  • Neu: Prüfung ob Datum-Mandatsreferenz nicht größer ist als das
    Programm-Datum.

SEPA-Lastschriftmandate: Rahmenmandat vs. Einzelmandat

Der Aufbau der Mandatsreferenz hat weitreichende organisatorische und technische Auswirkungen für den Zahlungsempfänger und hängt zum Beispiel davon ab,

  • ob bestehende Kundenstammdaten genutzt werden sollen (z. B. Kunden-, Konto-, Vertrags-, Versicherungsnummer)
  • ob bei der Erweiterung einer Kundenbeziehung bzw. neuen Vertragsabschlüssen neue SEPA-Lastschriftmandate erforderlich sind
  • wie mit Mandatsänderungen und -widerrufen umgegangen werden soll.

In der Mandatsverwaltung muss auch festgelegt werden, ob

  • ein SEPA-Lastschriftmandat pro Geschäftsbeziehung (Rahmenmandat) oder
  • mehrere SEPA-Lastschriftmandate pro Geschäftsbeziehung (Einzelmandate)
    vergeben werden sollen.

Bei der Entscheidung für eine Variante sind die jeweiligen Vor- und Nachteile zu bewerten.

SEPA Einzelmandat SEPA Sammelmandat (SEPA Rahmenmandat)
Leichtere Administration (ein SEPA Mandat pro Vertrag), einfache Verwaltungsregeln. Erhöhte Komplexität bei der Verwaltung (mehrere Verträge werden in einem SEPA Mandat gebündelt).
Höhere Transparenz im Kontoauszug, da neben der Vertragsnummer mit der Mandatsreferenznummer ein zusätzliches Merkmal geliefert wird. Prinzipiell niedrigere Transparenz im Kontoauszug, denn der Verwendungszweck hat mit SEPA für die Identifizierung einer Belastung nur noch 140 Zeichen (statt 378 DTA).
Gezieltes Sperren eines SEPA Mandates (mittels Referenznummer) möglich. Vom Widerspruch sind nicht alle SEPA Lastschriften eines Kunden betroffen. Sperre retourniert alle künftigen SEPA Lastschrifteinzüge aus allen Vertragsbeziehungen.
Für jedes Mandat müssen neue SEPA Erstlastschriften erstellt und an die Bank übermittelt werden. Ersteinzug (erfordert längere Vorlauffrist für die Dateieinreichung und Pre- Notification), gilt dann für alle nachfolgenden SEPA Lastschrifteinzüge
Kein neues SEPA Mandat bei Strukturveränderungen von Geschäftsbereichen erforderlich. Trennung der SEPA Mandate bei Re- Organisation von Geschäftsbereichen verbunden mit Hindernissen.
Kein Sammelabruf von fälligen Forderungen möglich. Die Belastungen können nur in Einzelbuchungen erfolgen.

 

Dieses führt zu einer höheren Kontoführungsgebühr (Buchungs-posten), wenn der Kunde mehrere Verträge bei einem Kunden hat.

Eine pauschale Ermächtigung ist dem Kunden gegenüber schwerer zu vermitteln.
Neben dem Sammelabruf ist auch der Einzelabruf möglich.
Niedrigere Kontoführungsgebühren, sofern der Kunde mehrere Verträge bei einem Kunden hat. Die Anzahl der Buchungsposten und folglich auch die Buchungspostengebühr sind gegenüber einem SEPA Einzelmandat i.d.R. geringer.

Quelle: http://www.hettwer-beratung.de/sepa-spezialwissen/sepa-mandatsvertrag/mandat-art/

Elfter SEPA-Newsletter erschienen

In der elften Ausgabe des SEPA-Newsletters wird ein Unternehmen als Best Practice-Fall hervorgehoben. Diese und alle weiteren Ausgaben des Newsletters können Sie z. B. hier herunterladen:

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